RDS-CAL erklärt – User- vs. Device-CAL (2026)

Wenn sich Benutzer per Remote Desktop Services (RDS) mit einer vollen Desktop-Sitzung an einem Server anmelden, reicht die normale Windows-Server-CAL nicht aus. Du brauchst zusätzlich eine separate RDS-CAL für jeden zugreifenden Benutzer oder jedes Gerät – obendrauf zur regulären Server-CAL. Das ist der am häufigsten missverstandene Teil der Server-Lizenzierung, also machen wir es einfach.

RDS-CAL erklärt – User- vs. Device-CAL (2026)

Wenn sich Benutzer per Remote Desktop Services (RDS) mit einer vollen Desktop-Sitzung an einem Server anmelden, reicht die normale Windows-Server-CAL nicht aus. Du brauchst zusätzlich eine separate RDS-CAL für jeden zugreifenden Benutzer oder jedes Gerät – obendrauf zur regulären Server-CAL. Das ist der am häufigsten missverstandene Teil der Server-Lizenzierung, also machen wir es einfach.

Zwei CALs, nicht eine

RDS-Zugriff erfordert immer zwei Lizenzen pro zugreifendem Benutzer oder Gerät: die Basis-Windows-Server-CAL (um sich überhaupt mit dem Server zu verbinden) und die RDS-CAL (für die Remote-Desktop-Sitzung). Beide müssen zur Serverversion passen – eine Windows-Server-2022-Umgebung braucht 2022-CALs und 2022-RDS-CALs.

User-CAL vs. Device-CAL

RDS User-CALRDS Device-CAL
Zugewiesen anEinen benannten BenutzerEin bestimmtes Gerät
Ideal, wennPersonen von vielen Geräten zugreifen (Laptop, Handy, Heim-PC)Viele Personen wenige Geräte teilen (z. B. Schicht-Arbeitsplätze)
ZählungEine pro eindeutigem BenutzerEine pro eindeutigem Gerät
Arbeitsgruppe (keine Domäne)Nicht erlaubtErforderlich (nur Device-CALs zulässig)

Wähle User-CALs, wenn Mitarbeiter jeweils von mehreren Geräten zugreifen; wähle Device-CALs, wenn sich mehrere Personen wenige Maschinen teilen. Hinweis: In einer Arbeitsgruppe (ohne Domäne) sind nur Device-CALs erlaubt. In einer Domäne kannst du beide mischen.

Wie viele brauchst du?

Microsoft verlangt eine CAL für jeden eindeutigen Benutzer oder jedes Gerät, das jemals zugreift – nicht nur die gleichzeitig verbundenen. Für RDS-CALs gibt es kein Concurrent-Modell, zähle also deine gesamte Population an Benutzern (oder Geräten), nicht deine Spitze gleichzeitiger Sitzungen.

Den Lizenzserver einrichten

  1. Installiere die Rolle „Remotedesktop-Lizenzierung“ auf einem Server.
  2. Aktiviere den Lizenzserver und installiere deine RDS-CALs darin.
  3. Lege auf jedem Sitzungshost den Lizenzierungsmodus fest (Pro Benutzer oder Pro Gerät) und verweise ihn auf den Lizenzserver, typischerweise per Gruppenrichtlinie.

rds-cal-2022-user

Das Fazit

Remote Desktop braucht immer eine RDS-CAL zusätzlich zur Windows-Server-CAL, passend zur Serverversion. Wähle User-CALs für Personen mit vielen Geräten, Device-CALs für geteilte Maschinen (in Arbeitsgruppen Pflicht), und lizenziere jeden Benutzer oder jedes Gerät, das jemals zugreift – nicht deine Spitzenauslastung.

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Häufige Fragen

Brauche ich zusätzlich zur Windows-Server-CAL eine RDS-CAL?

Ja. Remote-Desktop-Zugriff erfordert beides: die Basis-Windows-Server-CAL zum Verbinden mit dem Server plus eine separate RDS-CAL für die Remote-Desktop-Sitzung. Beide müssen zur Serverversion passen.

Was ist der Unterschied zwischen einer RDS User-CAL und einer Device-CAL?

Eine User-CAL ist einer benannten Person zugewiesen und erlaubt Zugriff von jedem Gerät; eine Device-CAL ist an ein bestimmtes Gerät gebunden, das jeder nutzen kann. User-CALs eignen sich für Mitarbeiter mit mehreren Geräten, Device-CALs für geteilte Maschinen. In einer Arbeitsgruppe sind nur Device-CALs erlaubt.

Wie viele RDS-CALs muss ich kaufen?

Eine für jeden eindeutigen Benutzer oder jedes Gerät, das jemals zugreift – RDS-CALs sind keine Concurrent-Lizenzen. Zähle deine gesamte Benutzer- oder Gerätepopulation, nicht die Anzahl gleichzeitiger Sitzungen.

Wie richte ich die RDS-Lizenzierung ein?

Installiere die Rolle „Remotedesktop-Lizenzierung“, aktiviere den Lizenzserver und installiere deine RDS-CALs, lege dann auf jedem Sitzungshost den Modus Pro Benutzer oder Pro Gerät fest und verweise ihn per Gruppenrichtlinie auf den Lizenzserver.

Kann ich auch aus Österreich oder der Schweiz bestellen?

Ja. KeyVano liefert Software-Lizenzen nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Die Lieferung erfolgt überall sofort per E-Mail, die Preise sind für alle Länder gleich, und die Lizenzschlüssel funktionieren weltweit ohne regionale Sperre.